August 2023

Die faszinierende Bombay-Katze: Die seltenste Rasse Europas

Tauchen Sie ein in die Welt der seltensten Katzenrasse Europas – die bezaubernde Bombay-Katze. Obwohl sie allgemein bekannt ist, ist sie tatsächlich eine der seltensten Rassen in Europa. Mit ihrem tiefschwarzen Fell und den hellbraunen, manchmal grünlichen Augen zieht sie alle Blicke auf sich. Ursprünglich aus den USA stammend, hat sie sich ihren Platz als Haustier in Europa noch nicht vollständig erobert. Erfahren Sie hier alles über die Rasse, den Rassestandard und die wundervollen Eigenschaften dieser Hauskatze. Die Merkmale der Bombay-Katze Die schwarze Schönheit gehört zu den Kurzhaarkatzen und wiegt durchschnittlich 5,6 Kilogramm (bei Katern) bzw. 5,5 Kilogramm (bei Kätzinnen). Das Fell der Bombay-Katze ist einheitlich schwarz, ohne jegliche Fellzeichnungen. Der Rassestandard der Bombay-Katze ist bei Verbänden wie CFA, TICA und WCF anerkannt, aber bei FIFé nicht. GCCF erkennt die Rasse an, jedoch wird sie dort nicht gezüchtet. Es ist daher eine Herausforderung für die Bombay-Katze, in Europa als offizielle Rasse anerkannt zu werden. Die Geschichte der Bombay-Katze Die Bombay-Katze wurde erstmals 1958 als Hybridrasse gezüchtet. Die Züchterin Nikki Horner aus den USA hatte das Ziel, eine Katze zu züchten, die wie ein kleiner schwarzer Panther aussieht und den Charakter der Burma-Katze sowie die Robustheit der American Shorthair besitzt. Nach 10 Jahren intensiver Zucht erreichte sie schließlich das gewünschte Ergebnis und präsentierte die Bombay-Katze der Cat Fanciers Association, die sie anerkannte. Das charakteristische Aussehen der Bombay-Katze Die Bombay-Katze ähnelt tatsächlich einem kleinen Panther. Sie hat goldene oder kupferfarbene Augen und eine schlanke Körperbauweise. Ihr Fell ist vollständig schwarz. Im Allgemeinen sind sie etwas kleiner als andere Hauskatzen und haben einen athletischen Körperbau. Ihr Gang ist einzigartig, sie schreiten und gleiten förmlich wie ein Mini-Panther. Charakter und Zucht der Bombay-Katze Obwohl sie wie Raubkatzen aussehen, sind Bombay-Katzen sehr anhänglich und lieb. Wenn sie nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten, können sie durchaus aufdringlich werden, um das zu bekommen, was sie wollen. Sie genießen Streicheleinheiten und abwechslungsreiche Spiele. Die Bombay-Katze eignet sich hervorragend als Hauskatze und ist besonders kinder- und familienfreundlich. Sie schätzen die Gesellschaft von Artgenossen und Menschen gleichermaßen. Die Zucht der Bombay-Katze ist in drei Varianten unterteilt: die ursprüngliche Form, die moderne Form und den europäischen Zucht typ. Die moderne Form zeichnet sich durch eine breite, kurze Schnauze ähnlich der Perserkatze aus und ist hauptsächlich in der Schweiz, den USA und Frankreich verbreitet. Leider ist diese Variante oft Träger des rezessiven craniofacial head defects. Die traditionelle Form ist leider weitgehend ausgestorben, mit Ausnahme einiger weniger Exemplare. Diese sind genetisch gesund, und es wäre wünschenswert, die Zucht dieser Version fortzusetzen, da sie den Ursprungstyp der Bombay-Katze verkörpert. Die europäische Version zeichnet sich durch eine länglichere Schnauze und größere Ohren aus. Sie ist in der Regel größer als die anderen Typen. Als reinerbige Katze geben sie ihre Gene pur weiter. Um jedoch die Gesundheit zu gewährleisten, sollte eine Inzestzucht vermieden werden. Spätestens nach der 3. Generation sollte ein Exemplar der ursprünglichen Rasse eingekreuzt werden, um den Genpool zu erweitern.

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Burma – The lucky cat of the Buddhist monks

Die Burma-Katze, auch bekannt als Glückskatze, gehört zu den Katzenrassen mit der längsten Lebenserwartung. Ihre Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als sie – oder zumindest ihre Vorfahren – angeblich in den Tempeln buddhistischer Mönche lebten. Dort wurden sie als Glücksbringer verehrt. Äußerlich ähnelt die Burma-Katze stark der beliebten Siamkatze, aber sie hat ein einzigartiges Fell und einen warmen Blick, was sie zu einer Lieblingssorte unter Katzenliebhabern macht. Die heutige Burma-Katze soll angeblich von einer in Burma (Myanmar) importierten Katze stammen. Wong Mau, so der Name der Katze, wurde angeblich Ende der 1920er Jahre vom ehemaligen Schiffsarzt Dr. Joseph C. Thompson in die USA gebracht. Er gab der Rasse auch ihren Namen. Wong Mau wurde angeblich mit einem Siam-Kater gekreuzt, was den Beginn der Burma-Zuchtgeschichte markierte. Aufgrund dieser Kreuzung ähnelt die moderne Burma-Katze teilweise einer Siamkatze, aber ihr Körperbau ist nicht so schlank. Der Körper der Burma-Katze ist eher mittelschlank, aber robust und muskulös. Ihr kurzes und seidig glänzendes Fell verleiht ihr ein edles Aussehen, weshalb sie oft auf Katzenausstellungen und -shows zu finden ist. Es gibt Burma-Katzen in zehn verschiedenen Fellfarben, darunter einfarbige Burmas in Blau, Lilac, Creme, Rot und Chocolate sowie zweifarbige mit verschiedenen Kombinationen. Die Burma-Katze hat eine lebhafte Natur. Sie ist temperamentvoll und verspielt. Aufgrund ihrer Intelligenz muss der Besitzer immer wieder neue Wege finden, um sie zu unterhalten, da sie abenteuerlustig ist und viel Bewegung braucht. Diese verspielte Natur bleibt bis ins hohe Alter erhalten. Berufstätige Besitzer sollten erwägen, eine zweite Katze in Betracht zu ziehen, da die Burma-Katze äußerst gesellig ist und den Kontakt zu anderen Katzen braucht. Sie fordert ihre Streicheleinheiten lautstark ein – auch mitten in der Nacht, wenn es ihr danach ist. Photoquelle:: Thomas Pedrazzoli

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Burmilla – Eine Rasse mit einer unerwarteten Geschichte

Manchmal schreibt das Leben seine eigenen Geschichten, und das gilt auch für die Rasse der Burmilla. Die Zucht dieser zauberhaften Katze war nicht geplant, aber umso schöner ist es, dass es sie gibt. Bereits im Namen der Rasse verbergen sich die beiden Rassen, die zur Paarung führten: Die Burmakatze und der Chinchillakater. Aus dieser Verbindung entstand eine wunderschöne Rasse, die heute viele begeisterte Anhänger hat. Seit 1990 ist die Burmilla bekannt und ein wahrer Augenschmaus. Die Burmilla und ihr Aussehen Ursprünglich stammt die Burmilla aus Großbritannien und ist im Rassestandard der FIFe anerkannt. Sie ist eine elegante mittelgroße Katze mit einem exotischen Erscheinungsbild. Ihr Kopf hat eine kurze, stumpfe Keilform. Die obere Linie ist leicht gewölbt und zwischen den Ohren mittelbreit. Zum Kinn hin wird der Kopf breiter. Die Nase ist leicht gestoppt und verläuft gerade zum Kinn. Die mittelgroßen Ohren sind breit am Ansatz und haben abgerundete Spitzen. Die großen Augen faszinieren mit ihrem klaren und offenen Blick. Sie sitzen weit auseinander und sind leicht schräg gestellt. Die ausdrucksstarken und leuchtenden Augen, umrandet von einer dunkleren Farbe, verleihen der Burmilla ihre besondere Schönheit. Laut Rassestandard ist jede grüne Augenfarbe erlaubt, wobei ein leuchtendes Grün als das Ideal angesehen wird. Die Burmilla hat einen schlanken Körperbau mit einer soliden Knochenstruktur. Auffällig ist, dass die Hinterbeine etwas länger sind als die Vorderbeine. Die eleganten, ovalen Pfoten passen harmonisch zum Gesamterscheinungsbild. Das Fell der Burmilla ist kurz, aber etwas länger als das der Burmakatze. Es ist dicht und seidig weich. Die Unterwolle ist reichlich vorhanden, und das Fell liegt eng am Körper, kann jedoch leicht abstehen. Die gewünschte Grundfarbe ist ein klares Silberweiß, aber es werden auch andere Farbvariationen toleriert. Eine weibliche Burmilla kann ein Gewicht von 2,5 kg bis 4,5 kg erreichen, während ein männlicher Kater zwischen 3,5 kg und 6,5 kg wiegen kann. Bei gesunder Haltung und ohne Krankheitsbilder haben Burmillas eine durchschnittliche Lebenserwartung von 15 bis 17 Jahren. Gemäß dem Rassestandard werden sie den Kurzhaarrassen zugeordnet. Der Charakter der Burmilla Die Burmilla ist eine sehr anhängliche Katze, die sich stark an ihre Bezugsperson bindet. Sie baut schnell enge Bindungen auf und ist eine wahre Familienkatze. Sie kann sowohl als Hauskatze als auch als Freigänger gehalten werden. Ihr Wesen ist ausgeglichen, freundlich und sanft. Burmillas lieben es zu spielen und sind gerne in Gesellschaft. Wenn man viel Zeit hat, sollte man sich mit seiner Burmilla beschäftigen, denn so kann man eine noch stärkere Bindung aufbauen und gemeinsame Streicheleinheiten genießen. Die Burmilla ist nicht scheu und sehr aufgeschlossen für Neues und neugierig. Wenn man wenig Zeit hat, ist es ratsam, die Burmilla in Gesellschaft anderer Katzen zu halten. Einige Exemplare dieser Rasse sind sehr kommunikativ und schnurren, miauen und knurren viel. Diese cleveren und aufgeweckten Katzen sind durchaus lernfähig. Wenn sie ihre Ruhe haben möchten, zeigen sie dies deutlich, und ihre Menschen sollten dies respektieren, da zu viel Stress ihnen nicht gut tut. Die Pflege der Burmilla ist relativ unkompliziert. Dennoch ist es ratsam, vor allem während des Fellwechsels, das Fell regelmäßig zu bürsten. In der Regel genießen sie diese zusätzliche Aufmerksamkeit und nutzen jede Gelegenheit, um gestreichelt zu werden. Sobald eine Burmilla Vertrauen gefasst hat – und das kann recht schnell gehen, wenn man ausreichend Zeit mit ihr verbringt – ist sie ein treuer Begleiter, der seinen Besitzer nicht mehr von der Seite weicht. Diese Rasse hat die Herzen der Katzenfans im Sturm erobert und ist nicht ohne Grund anerkannt. Burmillas sind auch auf Ausstellungen zu bewundern und verzaubern dort das Publikum. Wenn man sich eine solch schöne Katze anschaffen möchte, sollte man die Besonderheiten der Rasse beachten und auf die individuellen Bedürfnisse der Burmilla eingehen. Es ist auch ratsam, diese Rasse nur bei registrierten Züchtern zu erwerben, um sicherzustellen, dass keine ungewollten Einkreuzungen oder Inzucht vorliegen. Diese Faktoren sind entscheidend, um die Rasse gesund zu erhalten und die Tiere erfolgreich in der Zucht zu etablieren. Bildquelle: Photo: David Johnson [1] [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)

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