Katzenrassen

Anatoli – Ein anmutiger Begleiter mit einem wohlklingenden Namen

Die Anatoli ist eine Katzenrasse von mittlerer Größe, die kraftvoll und muskulös wirkt. Sie ist in allen Farbvarianten zugelassen, mit Ausnahme von Chocolate, Cinnamon, Lilac und Fawn. Die Anatoli ist eine wahrhaft schöne Rasse, die jedoch angemessen gehalten und gepflegt werden muss. Sie besitzt einen ausgeprägten Freiheitsdrang und kann zu einer äußerst liebevollen und anhänglichen Katze heranwachsen, wenn sie richtig versorgt wird. Hier erfahren Sie weitere Informationen über die Anatoli-Rasse und welche Eigenschaften sie zu einem großartigen Familienbegleiter machen. Das Rasseportrait: Die überzeugende Anatoli-Katze Die zauberhafte Anatoli bewegt sich auf mittellangen Beinen durch die Welt. Sie hat runde Pfoten und einen dreieckigen Kopf von mittlerer Länge. Ihre Ohren sind groß und ihr Profil ist gerade. Ihr Kinn ist kräftig und im Vergleich zu europäischen Kurzhaarrassen ist ihre Nase etwas kleiner. Die mandelförmigen Augen sind leicht schräg gestellt und sollten je nach Fellfarbe grün, hellgelb oder dunkel bernsteinfarben sein. Bei weißen Anatoli-Katzen können die Augen sogar blau oder zweifarbig sein. Häufig treten Paarungen von gelb und blau sowie grün und blau als Augenfarbe auf. Anatoli-Katzen gelten als äußerst liebevoll und anhänglich. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Tiere ausgelastet sein müssen. Sie benötigen viel Aufmerksamkeit und Zuneigung, da sie einen starken Spieltrieb haben. Eine Besonderheit dieser Rasse ist ihre Vorliebe für Wasser. Ihr Fell gehört zu den Kurzhaarkatzen. Weibchen wiegen zwischen 4,5 kg und 6 kg, während Männchen zwischen 6 kg und 9 kg wiegen. Damit sind Anatoli-Katzen die idealen Haustiere in Bezug auf ihre Größe. Die richtige Haltung der Anatoli eine glückliche Katze erfreut auch das Herz ihres Besitzers. Um sicherzustellen, dass diese Rasse wirklich zufrieden ist, sollten einige Punkte bei der Haltung beachtet werden. Abgesehen von ihrer Vorliebe für Wasser sind Anatoli-Katzen auch sehr jagdbegeistert. Sie können problemlos als Freigänger gehalten werden, da sie, wenn sie sich zu Hause wohl fühlen, treu sind und jederzeit zurückkehren. Der Ausflug ins Freie ist für diese Rasse ein absolutes Highlight. Wenn Freigang nicht möglich oder gewünscht ist, sollten ausreichend Abwechslung und Beschäftigung in den Alltag integriert werden. Anatoli-Katzen benötigen einen Kratzbaum und viele Klettermöglichkeiten. Diese türkische Katzenrasse braucht vor allem ein konstantes Zuhause, da sie sich nur schwer an neue Umgebungen gewöhnen kann. Umzüge sollten vermieden werden, da sie großen Stress für die Katze bedeuten können. Auch ein Besitzerwechsel kann der Katze psychischen Schaden zufügen. Aufgrund ihres lebhaften Wesens benötigt diese Rasse ausreichend Spielzeugmöglichkeiten. Abwechslung wird dabei sehr geschätzt. Durch gemeinsames Spielen können sich schon junge Katzen eng an ihre Besitzer binden. Die Geschichte der Anatoli-Katzenrasse. Wenn Sie noch nie von dieser Rasse gehört haben, ist das kein Grund zur Panik, denn die Anatoli gibt es erst seit dem Jahr 2000. Sie wurde damals als Rasse anerkannt, hat sich aber im Laufe der Jahrhunderte entwickelt. Ihre Entwicklung erfolgte natürlich, wodurch eine Rassekatze entstanden ist, die der Natur entspringt. Sie erhielt ihren Namen aufgrund ihrer Herkunft aus Anatolien. Bald darauf war sie in der gesamten Türkei anzutreffen und wurde später nach Europa und in die USA exportiert. In Deutschland erfreut sich die Rasse seit einiger Zeit steigender Beliebtheit, auch wenn sie noch relativ selten ist. Die Anatoli sollte frühzeitig an den Menschen gewöhnt werden, da sie sonst schnell zurückhaltend, ängstlich oder reserviert wirken kann. Ihr Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, um seinen schönen Glanz zu erhalten. Diese Katzen baden gerne, daher wäre eine Wasserstelle ideal. Sie können auch unter Aufsicht regelmäßig mit einem Bad verwöhnt werden. Die Sprungkraft dieser türkischen Katze soll enorm sein, wodurch sich hohe Räume besonders anbieten. Im Allgemeinen sollte die Katze jedoch ihr Leben als Freigänger genießen dürfen.

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Die faszinierende Bombay-Katze: Die seltenste Rasse Europas

Tauchen Sie ein in die Welt der seltensten Katzenrasse Europas – die bezaubernde Bombay-Katze. Obwohl sie allgemein bekannt ist, ist sie tatsächlich eine der seltensten Rassen in Europa. Mit ihrem tiefschwarzen Fell und den hellbraunen, manchmal grünlichen Augen zieht sie alle Blicke auf sich. Ursprünglich aus den USA stammend, hat sie sich ihren Platz als Haustier in Europa noch nicht vollständig erobert. Erfahren Sie hier alles über die Rasse, den Rassestandard und die wundervollen Eigenschaften dieser Hauskatze. Die Merkmale der Bombay-Katze Die schwarze Schönheit gehört zu den Kurzhaarkatzen und wiegt durchschnittlich 5,6 Kilogramm (bei Katern) bzw. 5,5 Kilogramm (bei Kätzinnen). Das Fell der Bombay-Katze ist einheitlich schwarz, ohne jegliche Fellzeichnungen. Der Rassestandard der Bombay-Katze ist bei Verbänden wie CFA, TICA und WCF anerkannt, aber bei FIFé nicht. GCCF erkennt die Rasse an, jedoch wird sie dort nicht gezüchtet. Es ist daher eine Herausforderung für die Bombay-Katze, in Europa als offizielle Rasse anerkannt zu werden. Die Geschichte der Bombay-Katze Die Bombay-Katze wurde erstmals 1958 als Hybridrasse gezüchtet. Die Züchterin Nikki Horner aus den USA hatte das Ziel, eine Katze zu züchten, die wie ein kleiner schwarzer Panther aussieht und den Charakter der Burma-Katze sowie die Robustheit der American Shorthair besitzt. Nach 10 Jahren intensiver Zucht erreichte sie schließlich das gewünschte Ergebnis und präsentierte die Bombay-Katze der Cat Fanciers Association, die sie anerkannte. Das charakteristische Aussehen der Bombay-Katze Die Bombay-Katze ähnelt tatsächlich einem kleinen Panther. Sie hat goldene oder kupferfarbene Augen und eine schlanke Körperbauweise. Ihr Fell ist vollständig schwarz. Im Allgemeinen sind sie etwas kleiner als andere Hauskatzen und haben einen athletischen Körperbau. Ihr Gang ist einzigartig, sie schreiten und gleiten förmlich wie ein Mini-Panther. Charakter und Zucht der Bombay-Katze Obwohl sie wie Raubkatzen aussehen, sind Bombay-Katzen sehr anhänglich und lieb. Wenn sie nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten, können sie durchaus aufdringlich werden, um das zu bekommen, was sie wollen. Sie genießen Streicheleinheiten und abwechslungsreiche Spiele. Die Bombay-Katze eignet sich hervorragend als Hauskatze und ist besonders kinder- und familienfreundlich. Sie schätzen die Gesellschaft von Artgenossen und Menschen gleichermaßen. Die Zucht der Bombay-Katze ist in drei Varianten unterteilt: die ursprüngliche Form, die moderne Form und den europäischen Zucht typ. Die moderne Form zeichnet sich durch eine breite, kurze Schnauze ähnlich der Perserkatze aus und ist hauptsächlich in der Schweiz, den USA und Frankreich verbreitet. Leider ist diese Variante oft Träger des rezessiven craniofacial head defects. Die traditionelle Form ist leider weitgehend ausgestorben, mit Ausnahme einiger weniger Exemplare. Diese sind genetisch gesund, und es wäre wünschenswert, die Zucht dieser Version fortzusetzen, da sie den Ursprungstyp der Bombay-Katze verkörpert. Die europäische Version zeichnet sich durch eine länglichere Schnauze und größere Ohren aus. Sie ist in der Regel größer als die anderen Typen. Als reinerbige Katze geben sie ihre Gene pur weiter. Um jedoch die Gesundheit zu gewährleisten, sollte eine Inzestzucht vermieden werden. Spätestens nach der 3. Generation sollte ein Exemplar der ursprünglichen Rasse eingekreuzt werden, um den Genpool zu erweitern.

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Burma – The lucky cat of the Buddhist monks

Die Burma-Katze, auch bekannt als Glückskatze, gehört zu den Katzenrassen mit der längsten Lebenserwartung. Ihre Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, als sie – oder zumindest ihre Vorfahren – angeblich in den Tempeln buddhistischer Mönche lebten. Dort wurden sie als Glücksbringer verehrt. Äußerlich ähnelt die Burma-Katze stark der beliebten Siamkatze, aber sie hat ein einzigartiges Fell und einen warmen Blick, was sie zu einer Lieblingssorte unter Katzenliebhabern macht. Die heutige Burma-Katze soll angeblich von einer in Burma (Myanmar) importierten Katze stammen. Wong Mau, so der Name der Katze, wurde angeblich Ende der 1920er Jahre vom ehemaligen Schiffsarzt Dr. Joseph C. Thompson in die USA gebracht. Er gab der Rasse auch ihren Namen. Wong Mau wurde angeblich mit einem Siam-Kater gekreuzt, was den Beginn der Burma-Zuchtgeschichte markierte. Aufgrund dieser Kreuzung ähnelt die moderne Burma-Katze teilweise einer Siamkatze, aber ihr Körperbau ist nicht so schlank. Der Körper der Burma-Katze ist eher mittelschlank, aber robust und muskulös. Ihr kurzes und seidig glänzendes Fell verleiht ihr ein edles Aussehen, weshalb sie oft auf Katzenausstellungen und -shows zu finden ist. Es gibt Burma-Katzen in zehn verschiedenen Fellfarben, darunter einfarbige Burmas in Blau, Lilac, Creme, Rot und Chocolate sowie zweifarbige mit verschiedenen Kombinationen. Die Burma-Katze hat eine lebhafte Natur. Sie ist temperamentvoll und verspielt. Aufgrund ihrer Intelligenz muss der Besitzer immer wieder neue Wege finden, um sie zu unterhalten, da sie abenteuerlustig ist und viel Bewegung braucht. Diese verspielte Natur bleibt bis ins hohe Alter erhalten. Berufstätige Besitzer sollten erwägen, eine zweite Katze in Betracht zu ziehen, da die Burma-Katze äußerst gesellig ist und den Kontakt zu anderen Katzen braucht. Sie fordert ihre Streicheleinheiten lautstark ein – auch mitten in der Nacht, wenn es ihr danach ist. Photoquelle:: Thomas Pedrazzoli

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